Mittwoch, 25. Juli 2018

Meine Einstellung zu Gott zusammengefasst.

Ich habe einen persönlichen Gott, dieser sitzt in meinem innern. Ich nehme abwechselnd mich selbst als sterbliches Wesen wahr und meinen "inneren Gott". Man kann damit auch ruhig sagen, dass ich dann mit mir selber spreche. Da auch ich irgendwann sterbe, gibt es dann nichts mehr, was ich als mein "Inneres" bezeichnen kann. Dann kommt mein pantheistischer Gott zutage. Gott ist alles was ist.
Manche, die dies lesen, werden der Meinung sein, der Typ der das schreibt hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Dem ist auch so, aber ich bin damit glücklich . Jeder muss mit seinem Weltbild glücklich werden.

Dienstag, 5. Juni 2018

Subjektiver Gott

Ein Autor meine einmal, Menschen die an Gott glauben und ihn nicht in Frage stellten seien engstirnig erzogen und einfach ein bißchen dumm. Ich will nicht behaupten, dass ich eine große Leuchte bin, aber engstirnig erzogen wurde und ich nicht,  glaube auch nicht, dass ich "dumm bin". Aber einen subjektiven, nicht widerlegbaren Glauben zu finden, ist nicht engstirnig. Ganz im Gegenteil, es ist harte Arbeit. Mein persönlicher Glaube dürften die kennen, die mich schon oft gelesen haben (wenn es solche Leute gibt. Andere haben einen anderen subjektiven Gott und manche behaupten überhaupt nicht an Gott zu glauben. Ich habe da kein Problem mit. Aber es gibt "Atheisten" die ein ein Problem mit mir haben. Nun, dann müssen sie halt noch ein bißchen an sich arbeiten.

Montag, 9. April 2018

Es gibt keine Atheisten

Im Internet gibt es viele dümmliche Seiten, in denen gegen Gläubige gehetzt wird. Ich könnte hier einige Beispiele nennen, aber ich lass es. Selbst Menschen die selbst glauben, dass Gott nur imagninär ist, aber trotzdem an die Vorstellung festhalten (weil ihnen das hilft) sind den Machern dieser Seiten ein Dorn im Auge. Aber wollen wir uns über diese dümmlichen selbst ernannten Atheisten aufregen? Nein, auch wenn es manchmal verdammt schwerfällt, diesen Gefallen sollten wir ihnen nicht machen.
Die Mystikerin Meera hat mal gesagt: "Es gibt keine Atheisten". Ein kluger Satz, auch wenn ich es anders begründen würde. Sie begründete das damit, dass jeder was anderes glaubt, auch die Ungläubigen. Aber wer z.B. an die Kunst glaubt, ist für mich in dem Sinn noch kein Gläubiger. Gott kann vieles sein, für Pantheisten ist er sogar alles: Das heißt man kann Gott mit allen Sinnen wahrnehmen. Alles was man sieht hört, riecht, fühlt oder denkt ist in diesem Sinne Gott. Das heißt auch die sogenannten Atheisten spüren Gott, nur sie haben einen anderen Ausdruck dafür. Die sogenannten Atheisten können einen nur leid tun.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Was von uns bleibt, wenn nichts mehr bleibt

Sehen wir es mal wissenschaftlich: Wenn wir tod sind, ist auch unser Geist tot. Von einer Seele keine Spur. Und selbst unsere Atome werden nicht ewig existieren, da muss ich die enttäuschen, die genau daran glauben. Am Ende de des Universums werden auch die Atome vernichtet. Was bleibt also? Die Zeit! Das was wir erlebt haben, haben wir erlebt und das kann uns von nichts auf der Welt mehr genommen werden. Deshalb lasst uns achtsam mit der Zeit umgehen.

Freitag, 2. Februar 2018

Mein Glaubensbekenntnis

Ich habe mich lange Zeit als einen Pantheisten bezeichnet. In letzter Zeit werden Pantheisten auch zu den Atheisten gezählt. Aber vom Atheismus möchte ich mich gerade distanzieren. Jetzt nenne ich mich lieber einen "Pantheistischen Christen". Nun ich stehe ich politisch auch noch links. Aber das möchte ich in meinem Bekenntnis nicht auch noch einflechten, dann wird es zu kompliziert. 

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Meine Wünsche

Ich wünsche Allen ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und für 2018 alles Gute und Liebe.

Ich segne Euch
Uwe

Dienstag, 12. Dezember 2017

Es gibt 3 Arten von Atheisten



Es gibt 3 Arten von Atheisten. Die, die auf der Suche sind nach einem Lebenssinn, ihn aber nicht finden.
Dann sind da die Atheisten, für die Religion keine Rolle spielt.
Richtig lustig sind aber nur die radikalen Atheisten. Wie sie sich an der Religion abkämpfen. Für die ist Religion der Satan, alle Gläubigen dumm und die Religion den Untergang geweiht. Und trotzdem regen sie sich auf, obwohl sie genau wissen, dass sie am Ende die Sieger sind.
Die erste Gruppe von Atheisten ist gleichzeitig gläubig. Sie glauben wie der ehemalige niederländische Pfarrer Klaas Hendrikse an einen Gott, den es nicht gibt. Oder um es mit meinen Worten zusagen: „Gott ist eine wichtige Metapher.“ Es gibt kein göttliches Wesen, es gibt keine höhere Macht. Aber Gott ist ein wichtiges Wort, eine „Schublade“, in der man seine Emotionen reinlegen kann. Religion ist hier so etwas wie eine persönliche Psychoanalyse. Mit dieser ersten Sorte von Atheisten kann ich mich als Pantheist sogar identifizieren. Mit der zweiten Sorte von Atheisten, die die Existenz von Gott für eine Sache halten, die völlig egal ist, kann ich mich nicht identifizieren. Ich akzeptiere auch diese Menschen, aber es ist unlogisch. Laut der Naturwissenschaften ist diese Welt absolut sinnlos: Nicht nur die eigene Existenz endet irgendwann. Auch die Art Homo Sapiens wird irgendwann aussterben, irgendwann auch das ganze Leben. Unser Sonnensystem existiert noch etwa 5 Milliarden Jahren, dann ist auch das vorbei. Das Universum existiert noch viel länger, aber irgendwann stirbt es den Wärme-oder Kältetod. Das hängt von der dunklen Materie ab. Aber dann existieren nicht einmal mehr Atome. Also selbst der alte Trost, dass von uns wenigstens die Atome übrigbleiben ist falsch. Alles war wir als Lebenssinn bezeichnen ist letztlich nicht wirklich sinnvoll. Denn was soll bitte schön der Sinn sein, dass wir glücklich sind? Nein, rein aus wissenschaftlicher Sicht ist unsere Existenz sinnlos. Ein Gott würde uns letztlich einen Lebenssinn bieten. Das ist natürlich kein Beweis für Gott, denn die Realität richtet sich nicht zwangsläufig nach unseren Wünschen. Und die dritte Gruppe, den radikalen Atheisten sei gesagt: Ihr könnt ruhig Handstände machen, Euch einen Nasenring verpassen oder sonst was tun. Die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt sich den Menschen solange sie leben und solange wird es auch Religion geben. Und gäbe es sie nicht mehr, gäbe es auch keine Atheisten mehr. Bleibt ruhig Atheisten, aber lasst andere in Frieden.
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, den „letzten Gottesbeweis“ vom Philosophen Robert Spaemann . Ich sage es mal mit eigenen Worten: Das ihr jetzt am Computer sitzt und diesen Betrag lest, wird irgendwann mal vorbei sein. Und trotzdem wird es auch noch in Millionen von Jahren wahr sein. Somit muss es irgendjemanden geben, der diese Wahrheit festhält.
Nun ein Gottesbeweis ist das natürlich nicht wirklich. Denn die Wahrheit ist wahr und es braucht niemanden, der die Wahrheit festhält. Aber die Idee, dass alles wahr bleibt, selbst wenn unser Universum mal nicht mehr existiert, ist für mich ein faszinierender Gedanke.
Zum Schluss: Ich möchte niemanden missionieren: Glaubt an das was ihr glaubt oder nicht glaubt. Ich bleibe bei  meinem Gott: Gott ist eine wichtige Metapher.